Olivenöl und Oliven

Weinberge und Olivenhaine beherrschen das landschaftliche Bild des östlichen Ufers des Gardasees, wobei die Olivenkulturen vor allem im Norden vorherrschend sind. Im südlichen Gebiet dagegen regiert die Weinrebe, streckenweise abgewechselt von Oliven.

Wie alt ist der Olivenanbau am Gardasee?

Ohne Zweifel führen uns die Anfänge des Olivenanbaus am Gardasee in das Mittelalter zurück, als die großen Klöster den Anbau von Oliven förderten.
Die Orden benötigten nicht nur Öl, um Licht in Kirchen zu bringen, sondern auch zur Ausführung sakraler Handlungen. Leider konnten die Lieferungen aus Süditalien ihren Bedarf nicht decken, und so begannen die Mönche, wo immer es möglich war, Olivenbäume zu pflanzen, wobei sich die Gegend um die Voralpenseen als besonders günstig herausstellte. „Garda deputavit ad olium“ stellte im Jahre 835 der Abt des mächtigen Klosters von San Colombano
di Bobbio Wala fest, und mit diesem Datum begann wahrscheinlich der Olivenanbau am Seeufer von Benaco.

Das Olivenöl Olio extravergine d’oliva di Garda ist als Zeichen für die geschützte Angabe des Anbaugebietes mit dem europäischen Zertifikat DOPausgestattet.
Das Olivenöl zeichnet sich durch eine besondere Leichtigkeit und Bekömmlichkeit und durch seine zarten Duftnoten von Obst aus. Ein wahrhaft edles Erzeugnis, das traditionsgemäß frisch gepreßt auf geröstetem Brot (Bruschetta) oder aber auch auf gekochten Kartoffeln gekostet wird. Eine dritte, von der Tradition vorgeschriebene Geschmacksprobe: Geben Sie das Öl auf einen Salat, der nur aus roter wilder Verona-Zichorie (Radiccio) besteht und mit etwas Knoblauch und fein gehackten Sardellen angemacht ist. Aus dem Gebiet des Gardasees stammendes Olivenöl paßt, wie auch der Groppello-Wein, bestens zu allen ortstypischen Gerichten.

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